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 Der Hochmeister vom Deutschen Orden

Das ursprüngliche Zeichen des Deutschen Ordens, der um 1190 von Bremer und Lübecker Bürgern während der Kreuzzüge gegründet wurde, war ein schwarzes Kreuz auf weißem Grund.  Unter Hochmeister Herrmann von Salza soll dem schwarzen Ordenskreuz durch den ersten christlichen König von Jerusalem Johann von Brienne das goldene Krückenkreuz aufgelegt worden sein. Später soll der Orden durch Kaiser Friedrich II die Erlaubnis erhalten haben, dem verbesserten Ordenskreuz auch noch den Reichsadlerschild aufzulegen. Das Wappen ist so auch in alten Siegeln der Hochmeister überliefert. Durch König Ludwig IX von Frankreich soll später das goldene Krückenkreuz durch das golden Lilienkreuz ersetzt worden sein.

Wappenbeschreibung:  In Weiß (Silber) ein schwarzes durchgehendes Kreuz, belegt mit einem gelben (goldenen) Lilienkreuz und einem gelben (goldenen) Herzschild, darin der schwarze rotbewehrte Reichsadler. Helmdecke: schwarz-weiß (silber) Helmzier: ein fächerartiges gezahntes Schirmbrett belegt mit dem dem Wappenbild des Schildes.

Der Hochmeister ist das höchste Amt im Deutschen Orden. Er entspricht dem eines Generalsuperiors und ist nicht nur im Deutschen Orden vorhanden. Auch der St. Georgs-Orden und in der deutschen Amtsbezeichnung die Kreuzherren mit dem Roten Stern kennen den Titel Hochmeister. Der Titel entstand im Jahre 1199, als die bisherige Hospitalbruderschaft mit einem Meister an der Spitze zu einem geistlichen Ritterorden erhoben wurde. Während das Amt in der Anfangszeit auch von Ordenspriestern wahrgenommen werden konnte, bestimmte Papst Honorius III. im Jahre 1216, dass der Hochmeister aus den Reihen der Professritter zu wählen war. Diese Regelung war bis 1923 in Kraft; erst mit dem Wandel in einen klerikal geführten Orden gelangte das Amt (wieder) an die Priesterbrüder. Nach der Säkularisation des Ordens unter dem letzten in Preußen residierenden Hochmeister Albrecht von Brandenburg im Jahre 1525 erhielt der Deutschmeister Walther von Cronberg 1527 von Kaiser Karl V. die Berechtigung, sich „Administrator des Hochmeistertums“ zu nennen. Von 1530 bis 1929 wurde das Amt daher umgangssprachlich auch „Hoch- und Deutschmeister“ genannt. Heute ist der Hochmeister zugleich Generalsuperior der Deutschordensschwestern sowie Oberer der Institute der Ehrenritter und Familiaren. Er erhält die Abtsweihe, trägt Bischofsstab und Mitra und besitzt das Recht, bischöfliche Kleidung zu tragen. Neben dem Bischofskreuz trägt er zugleich das ritterliche Hochmeisterkreuz am Koulanten und dieses auch auf dem Ordensmantel. Seit 2010 trägt der Hochmeister auch den Titel eines Generalabtes.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Hrsg. von Ad. M. Hildebrandt, Berlin 1901. Nachrichtenportal im Internet: Wikipedia.

 

 

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Deutscher Orden

Nachdem der Erste Kreuzzug zur Eroberung Jerusalems geführt hatte, etablierten sich in den vier Kreuzfahrerstaaten erste ritterliche Ordensgemeinschaften. Ursprünglich dienten sie der medizinischen und logistischen Unterstützung von christlichen Pilgern, welche die biblischen Stätten besuchten. Zu diesen Aufgaben kamen bald Schutz und Geleit der Gläubigen im militärisch immer wieder umkämpften Land hinzu. Während des Deutschen Kreuzzugs wurde im März 1198 die Gemeinschaft der einstigen Krankenpfleger auf Betreiben Wolfgers von Erla und Konrads von Querfurt nach dem Vorbild der Templer und Johanniter in den Stand eines Ritterordens erhoben. Erster Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim.

Die Form des Ordenszeichens wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte vom einfachen Balkenkreuz zum schwarzen Tatzenkreuz auf weißem Grund. Der Wahlspruch des Ordens lautet: „Helfen, Wehren, Heilen“. Das dargestellte Wappen zeigt in Silber (Weiß) ein schwarzes Balkenkreuz. Auf dem Helm ein silberner (weißer) Flug mit dem Wappenbild des Schildes.

Quellen: Wikipedia, 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Der Deutsche Herold, Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Hrsg. von Ad. M. Hildebrandt, Berlin 1901. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.

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Deutscher Orden

Nachdem der Erste Kreuzzug zur Eroberung Jerusalems geführt hatte, etablierten sich in den vier Kreuzfahrerstaaten erste ritterliche Ordensgemeinschaften. Ursprünglich dienten sie der medizinischen und logistischen Unterstützung von christlichen Pilgern, welche die biblischen Stätten besuchten. Zu diesen Aufgaben kamen bald Schutz und Geleit der Gläubigen im militärisch immer wieder umkämpften Land hinzu. Während des Deutschen Kreuzzugs wurde im März 1198 die Gemeinschaft der einstigen Krankenpfleger auf Betreiben Wolfgers von Erla und Konrads von Querfurt nach dem Vorbild der Templer und Johanniter in den Stand eines Ritterordens erhoben. Erster Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim.

Die Form des Ordenszeichens wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte vom einfachen Balkenkreuz zum schwarzen Tatzenkreuz auf weißem Grund. Der Wahlspruch des Ordens lautet: „Helfen, Wehren, Heilen“. Das dargestellte Wappen zeigt in Silber (Weiß) ein schwarzes Balkenkreuz. Auf dem Helm ein silberner (weißer) Flug mit dem Wappenbild des Schildes.

Quellen: Wikipedia, 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Der Deutsche Herold, Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Hrsg. von Ad. M. Hildebrandt, Berlin 1901. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.

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Johanniter Ordensritter
 
Der Orden vom Hospital des Heiligen Johannes zu Jerusalem (lateinischer Name: Ordo Hospitalis sancti Johannis Ierosolimitani), auch Ritterlicher Orden Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem genannt, entsteht nach der Eroberung Jerusalems durch das Heer des Ersten Kreuzzuges im Jahre 1099. Die Ritter dieses Ordens werden auch als Johanniter oder Hospitaliter bezeichnet. Nach dem Untergang der Kreuzfahrerstaaten und der ab 1306 erfolgten Übersiedlung des Ordens nach Rhodos, der 1530 eine weitere nach Malta folgte, bürgerte sich für die Ordensritter auch die Bezeichnungen Rhodesier und Malteser ein. Der Orden erwirbt seit der Mitte des 12.Jahrhunderts Besitz im römisch-deutschen Reich. 1312 werden die Johanniter Besitznachfolger des aufgehobenen Templerordens. In der Reformation werden einige Niederlassungen säkularisiert; die Balley Brandenburg trat zum Protestantismus über. 1548 wird der Johannitermeister in den Reichsfürstenstand erhoben. In Bayern entsteht noch 1780 die englisch-bayerische Zunge (Ordensprovinz) mit der Großballei Neuburg. 1808 wird der Johanniterorden im Rheinbundgebiet säkularisiert. Der katholische Gesamtorden überlebte jedoch die napoleonische Zeit und ist heute als Malteserorden Träger eines weltweit agierenden Hilfsdienstes. Als Johanniterorden wird heute der 1852 in Preußen wieder begründete evangelische Zweig des Ordens bezeichnet.
 
Wann der Johanniterorden das achtspitzige Kreuz als Symbol angenommen hat, ist nicht sicher. Nachzuweisen ist es in seiner heutigen, symmetrischen Form auf Ordensmänteln jedenfalls schon auf Zeichnungen, die der Vizekanzler des Ordens Guillaume Caoursin nach der erfolgreichen Abwehr der türkischen Belagerung von Rhodos im Jahr 1480 angefertigt hat. Zu Anfang trägt der Orden nur ein einfaches weißes Balkenkreuz auf schwarzem oder rotem Grund, das lange Zeit parallel neben dem achtspitzigen Kreuz die militärische Kleidung der Ordensmitglieder zierte und bis heute die offizielle Flagge des Malteserordens und des englischen Order of St. John darstellt. In zivilen Angelegenheiten wurde das stets weiße Kreuz auf schwarzem Grund, in kriegerischen Auseinandersetzungen auf rotem Grund getragen. Die dargestellte Grafik zeigt in idealisierter Darstellung einen Johanniter Ordensritter im Stile des 14. Jahrhunderts. Die Helmzier, ein silbernes Johanniterkreuz, ist einem Wappenstein von 1684 des Matthias Freiherr von Metternich, Rezeptor von Niederdeutschland, entnommen.
 
Quelle: Nachrichtenportal im Internet: Wikipedia.Quellenangabe: Wikipedia: Nachschlagewerke im Internet. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.  
 
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Die Templer
Der Templerorden (auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt) war ein geistlicher Ritterorden, der von 1118 bis 1312 bestand. Der Ritterorden wurde 1118 in Folge des Ersten Kreuzzugs gegründet. Sein voller Name lautete Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis). Er war der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche vereinte, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. In diesem Sinne war er der erste Ritterorden und während der Kreuzzüge eine militärische Eliteeinheit. Er unterstand direkt dem Papst und wurde nach einem großes Aufsehen erregenden Prozess 1312 auf Druck des französischen Königs Philipp IV. von Papst Clemens V. am 22. März 1312 auf dem Konzil von Vienne aufgelöst. Erkennungszeichen der Ritter des Ordens war in der Gründungsphase zunächst nur ein weißer Mantel über dem braunen oder schwarzen Habit (beides zusammen hieß Clamys). Später (anlässlich des Zweiten Kreuzzugs am 27. April 1147 durch Papst Eugen III. verliehen) wurde dieser Mantel mit einem roten Kreuz über der linken Schulter versehen. Dies war zu Beginn ein gleichschenkliges, das später zu einem Tatzenkreuz weiter entwickelt wurde. Gelegentlich wurden in der Geschichte des Ordens auch Krückenkreuze verwendet.

Das Banner des Ordens („Beaucéant“) ist zweigeteilt in eine schwarze und eine weiße Seite (oben und unten — steht für Frieden und Krieg), später sah sie aus wie ein Schachbrett, und noch später wurde das Templerkreuz eingefügt. Auf dieses spätere Banner nimmt die Rittergrafik heraldischen Bezug. Die Helmzier ist nicht bekannt.
 
Quellen: Wikipedia: Nachschlagewerk im Internet. Ingo F. Walther Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. 
 
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Die Templer
Der Templerorden (auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt) war ein geistlicher Ritterorden, der von 1118 bis 1312 bestand. Der Ritterorden wurde 1118 in Folge des Ersten Kreuzzugs gegründet. Sein voller Name lautete Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis). Er war der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche vereinte, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. In diesem Sinne war er der erste Ritterorden und während der Kreuzzüge eine militärische Eliteeinheit. Er unterstand direkt dem Papst und wurde nach einem großes Aufsehen erregenden Prozess 1312 auf Druck des französischen Königs Philipp IV. von Papst Clemens V. am 22. März 1312 auf dem Konzil von Vienne aufgelöst. Erkennungszeichen der Ritter des Ordens war in der Gründungsphase zunächst nur ein weißer Mantel über dem braunen oder schwarzen Habit (beides zusammen hieß Clamys). Später (anlässlich des Zweiten Kreuzzugs am 27. April 1147 durch Papst Eugen III. verliehen) wurde dieser Mantel mit einem roten Kreuz über der linken Schulter versehen. Dies war zu Beginn ein gleichschenkliges, das später zu einem Tatzenkreuz weiter entwickelt wurde. Gelegentlich wurden in der Geschichte des Ordens auch Krückenkreuze verwendet.

Das Banner des Ordens („Beaucéant“) ist zweigeteilt in eine schwarze und eine weiße Seite (oben und unten — steht für Frieden und Krieg), später sah sie aus wie ein Schachbrett, und noch später wurde das Templerkreuz eingefügt. Auf dieses spätere Banner nimmt die Rittergrafik heraldischen Bezug. Die Helmzier ist nicht bekannt.
 
Quellen: Wikipedia: Nachschlagewerk im Internet. Ingo F. Walther Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. 
 
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Landgraf von Thüringen

Konrad von Thüringen, auch als Konrad Raspe bekannt, (* um 1206; † 24. Juli 1240 in Rom) war ein Schwager der heiligen Elisabeth und von 1239 bis 1240 Hochmeister des Deutschen Ritterordens. Das Wappen des Hochmeisters des Deutschen Ordens und ehemaligen Landgrafen von Thüringen, Konrad von Thüringen, zeigt in Blau einen aufrecht stehenden, siebenmal rot-silber(weiß) geteilten, gold (gelb) gekrönten und bewehrten Löwen. Helmzier: zwei silberne (weiße) Büffelhörner, die mit grünen Lindenzweigen besteckt sind. Helmdecke rot-silbern. Der kleine weiße Wappenschild  mit dem schwarzen Kreuz zwischen den Hinterpranken nimmt Bezug auf auf den Deutschen Orden und wurde wahrscheinlich später hinzugefügt.

Quellen: Wikipedia: Nachschlagewerke im Internet. Ingo F. Walther Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988.

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Landgraf von Thüringen

Konrad von Thüringen, auch als Konrad Raspe bekannt, (* um 1206; † 24. Juli 1240 in Rom) war ein Schwager der heiligen Elisabeth und von 1239 bis 1240 Hochmeister des Deutschen Ritterordens. Das Wappen des Hochmeisters des Deutschen Ordens und ehemaligen Landgrafen von Thüringen, Konrad von Thüringen, zeigt in Blau einen aufrecht stehenden, siebenmal rot-silber(weiß) geteilten, gold (gelb) gekrönten und bewehrten Löwen. Helmzier: zwei silberne (weiße) Büffelhörner, die mit grünen Lindenzweigen besteckt sind. Helmdecke rot-silbern. Der kleine weiße Wappenschild  mit dem schwarzen Kreuz zwischen den Hinterpranken nimmt Bezug auf auf den Deutschen Orden und wurde wahrscheinlich später hinzugefügt.

Quellen: Wikipedia: Nachschlagewerke im Internet. Ingo F. Walther Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988.

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Heinrich Walpot von Bassenheim der erste Hochmeister des Deutschen Ordens

Der Hochmeister ist das höchste Amt im Deutschen Orden. Heinrich Walpot von Bassenheim (auch Heinrich Waldbott; † 1200) war der erste Hochmeister des Deutschen Ordens in der Zeit von 1198 bis 1200.Heinrich stammt aus der Familie der Walpot von Bassenheim, einem rheinischen Ministerialengeschlecht. Wohl schon seit 1196 Vorsteher (Praeceptor) wurde er 1198 zum ersten Hochmeister der in einen Ritterorden umgewandelten Spitalbruderschaft gewählt. Auf Vermittlung von Papst Innozenz III. erhielt er 1199 von Gilbert Hérail, Großmeister der Templer, eine Kopie der Klosterregeln des Templerorden, die Heinrich für den Deutschen Orden übernahm. Heinrich starb im Jahr 1200 im Heiligen Land und wurde in Akkon begraben. 
Die Ursprünge des Ordens gingen aus einem Feldhospital bremischer und lübischer Kaufleute während des III. Kreuzzuges um 1190 im Heiligen Land bei der Belagerung der Stadt Akkon hervor. Nach der Erhebung der Spitalgemeinschaft zum geistlichen Ritterorden um 1198 beteiligten sich die Mitglieder der ursprünglich karitativen Gemeinschaft im Verlauf des 13. Jahrhunderts an der deutschen Ostkolonisation. Im Baltikum begründete der Orden einen eigenen Staat, den Deutschordensstaat. Er umfasste am Ende des 14. Jahrhunderts ein Gebiet von rund 200.000 Quadratkilometern.

Wappen: Auf silbernem mit einem schwarzem Ordenskreuz belegten Schild ein von Rot und Silber 8fach (auch mehr möglich) geständerter Herzschild. Helmzier: wachsender silberner Schwan mit erhobenen Flügeln, die mit einem geständerten Schildchen belegt sind. Decken: rot-silbern.

Quellen: Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.

 

 

 

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Johanniter Ordensritter
 
Der Orden vom Hospital des Heiligen Johannes zu Jerusalem (lateinischer Name: Ordo Hospitalis sancti Johannis Ierosolimitani), auch Ritterlicher Orden Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem genannt, entsteht nach der Eroberung Jerusalems durch das Heer des Ersten Kreuzzuges im Jahre 1099. Die Ritter dieses Ordens werden auch als Johanniter oder Hospitaliter bezeichnet. Nach dem Untergang der Kreuzfahrerstaaten und der ab 1306 erfolgten Übersiedlung des Ordens nach Rhodos, der 1530 eine weitere nach Malta folgte, bürgerte sich für die Ordensritter auch die Bezeichnungen Rhodesier und Malteser ein. Der Orden erwirbt seit der Mitte des 12.Jahrhunderts Besitz im römisch-deutschen Reich. 1312 werden die Johanniter Besitznachfolger des aufgehobenen Templerordens. In der Reformation werden einige Niederlassungen säkularisiert; die Balley Brandenburg trat zum Protestantismus über. 1548 wird der Johannitermeister in den Reichsfürstenstand erhoben. In Bayern entsteht noch 1780 die englisch-bayerische Zunge (Ordensprovinz) mit der Großballei Neuburg. 1808 wird der Johanniterorden im Rheinbundgebiet säkularisiert. Der katholische Gesamtorden überlebte jedoch die napoleonische Zeit und ist heute als Malteserorden Träger eines weltweit agierenden Hilfsdienstes. Als Johanniterorden wird heute der 1852 in Preußen wieder begründete evangelische Zweig des Ordens bezeichnet.
 
Wann der Johanniterorden das achtspitzige Kreuz als Symbol angenommen hat, ist nicht sicher. Nachzuweisen ist es in seiner heutigen, symmetrischen Form auf Ordensmänteln jedenfalls schon auf Zeichnungen, die der Vizekanzler des Ordens Guillaume Caoursin nach der erfolgreichen Abwehr der türkischen Belagerung von Rhodos im Jahr 1480 angefertigt hat. Zu Anfang trägt der Orden nur ein einfaches weißes Balkenkreuz auf schwarzem oder rotem Grund, das lange Zeit parallel neben dem achtspitzigen Kreuz die militärische Kleidung der Ordensmitglieder zierte und bis heute die offizielle Flagge des Malteserordens und des englischen Order of St. John darstellt. In zivilen Angelegenheiten wurde das stets weiße Kreuz auf schwarzem Grund, in kriegerischen Auseinandersetzungen auf rotem Grund getragen. Die dargestellte Grafik zeigt in idealisierter Darstellung einen Johanniter Ordensritter im Stile des 14. Jahrhunderts. Die Helmzier, ein silbernes Johanniterkreuz, ist einem Wappenstein von 1684 des Matthias Freiherr von Metternich, Rezeptor von Niederdeutschland, entnommen.
 
Quellenangabe: Wikipedia: Nachschlagewerke im Internet. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.  
 
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Herren von Jungingen

Die Herren von Jungingen sind ein edelfreies Adelsgeschlecht, das 1075 erstmals erwähnt wird. Die 1311 zerstörte Burg Jungingen im Killertal kommt vor 1300 an den Johanniterorden, der sie samt allem Besitz außer dem Hof Jungental 1300 an Württemberg vertauscht. Nach Verlust ihres Stammsitzes haben die Junginger ihren Sitz in Jungnau, Strassberg und auf Hohenfels. Dem Geschlecht ent­stammen mit Konrad und Ulrich von Jungingen zwei bedeutende  Hochmeister des Deutschen Ordens. Unter Konrad von Jungingen (1393 bis 1407) erlebt der Orden in Preußen seine höchste Blüte. Sein Bruder Ulrich von Jungingen (1407 bis 1410), fällt in der in der Schlacht bei Tannenberg. Mit Ulrich von Jungingen zu Hohenfels stirbt 1501 das Geschlecht aus.

Das Stammwappen der Herren von Jungingen zeigt nach der Wappenrolle von Zürich in Blau eine geöffnete silberne Schere; Kleinod: weißes und schwarzes Büffelhorn, beide besteckt mit je vier gleichfarbigen Hahnenfederbüschen.

Quellen: Landeskundliches Informationssystem Baden-Württemberg. Die Wappen des Adels in Württemberg, J. Siebmacher´s großes Wappenbuch, Band 21, von Otto T von Hefner (Bearbeitung), Gustav A Seyler (Bearbeitung) gebundene Ausgabe  von 1982. Die Wappenrolle von Zürich: ein heraldisches Denkmal d. 14. Jahrhunderts in getreuer farbigen Nachbildung des Originals mit d. Wappen aus dem Hause zum Loch, Herausgeber: Merz, Walter, Zürich (u.a,) Füssli, 1930. Homepage: Jungingen.

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Otto IV., „mit dem Pfeil“, (* um 1238; † 27. November 1308 oder auch 1309) aus dem Haus der Askanier war Markgraf von Brandenburg von 1266 bis 1308/09.
 
Der Beiname mit dem Pfeile bezieht sich auf eine Verwundung am Kopf durch einen Pfeil, dessen Spitz er erst nach einem Jahr aus Mißttrauen der Ärzte gegenüber entfernen ließ. Es wird berichtet, dass Otto IV. nach ritterlichen Idealen gelebt haben soll. Er wird unter anderem als "einer der glänzendsten und ritterlichsten Fürsten seiner Zeit" geschildert. Seine Biographie legt zudem einen streitlustigen Charakter nahe. Er wurde auch als Minnesänger bekannt, sieben Lieder in oberdeutscher Mundart sind von ihm überliefert. Kritische Meinungen betrachten seine Kompositionen als wenig herausragend im Vergleich zu anderen zeitgenössischen Stücken.
Die Mark Brandenburg war eine Markgrafschaft des Heiligen Römischen Reiches, die etwa von 1157 an bis zur Umwandlung in die Provinz Brandenburg im Jahre 1815 bestand und deren Kernbereich Kurmark 1356 mit der Goldenen Bulle als eines von sieben Kurfürstentümern förmlich bestätigt wurde.
 
Das Wappen zeigt in Silber einen schwarz (später gold) bewehrten roten brandenburgischen Adler, während der goldene Helm über der roten Helmdecke einen mit goldenen Lindenblätter bestreuten schwarzen Flug als Kleinod trägt. Die in Anlehnung an den Codex Manesse entstandene Grafik nimmt die erste farbige Abbildung des brandenburgischen Adlers auf. 
 
Quelle: Wikipedia. - Ingo F. Walther Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988
 
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Der Tannhäuser, mittelhochdeutsch Tanhûser († nach 1265), war ein deutscher Minnesänger und Spruchdichter. Seine Lebensdaten sind unbekannt; historisch datierbare Hinweise in seiner Lyrik weisen auf die Jahre zwischen 1245 und 1265. Tannhäuser war ein fahrender Berufsdichter. Eine Zeit lang wirkte er am Hof Herzog Friedrichs des Streitbaren von Österreich (Leich I). Die Große Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse) bildet ihn in Deutschordenstracht ab und in der Deutschhauskirche zu Würzburg befindet sich die Grabplatte des Siboto von Tanhusen. Eine Teilnahme am Kreuzzug Friedrichs II. ist möglich. 
 
Wappenbeschreibung: Der Schild ist von Schwarz und Gold (Gelb) geteilt. Der silberne Helm trägt zwei Hörner als Zimier, die außen mit einem fächerförmigen Kamm in den Schildfarben besteckt sind. Das Wappen soll mit dem Deutschen Orden in Beziehung stehen.
 
Quellenangabe: Wikipedia: Nachschlagewerke im Internet. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. 
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Herren von Cronberg  (auch Kronberg, Cronenberg oder Cronbergk)

Die Herren von Cronberg stammen aus einem alten Rittergeschlecht aus der Taunusgegend, das im  12. und 13. Jahrhundert zunächst den Namen Eschborn führte und dann den Namen der neuerbauten Burg Cronberg im Taunus annahm. Der bekannte Deutschordensritter Walter von Cronberg, gehörte zur sogenannten Flügellinie, die im 17. Jahrhundert ausstarb. Die Kronenlinie, erreichte noch die Freiherren und Grafenwürde und erlosch im 18. Jahrhundert.

Wappen: Geviert, 1 und 4 leeres rotes Feld, 2 und 3 blau-weißes (silber) Feh, meist in Form zweier Reihen von je zwei blauen Eisenhütchen. Helmzier: offener Flug, jeder Flügel wiederholt das Bild seiner Schildhälfte. Der Deutschordensritter Walter von Cronenburg führte in seinem Siegel das Hochmeisterwappen und setzte in die Winkel des Kreuzes die Felder seines Hauswappens. Die Kronenlinie nahm ins erste, zuweilen auch ins vierte Feld eine goldene Krone und führte als Helmzier einen kegelförmigen Busch schwarzer Reiherfedern. Die Ohrenlinie führte als Helmzier zwei  silberne Eselsohren. 

Quellen: Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. Otto Hupp, Münchener Kalender 1936. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

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Herren von Cronberg  (auch Kronberg, Cronenberg oder Cronbergk)

Die Herren von Cronberg stammen aus einem alten Rittergeschlecht aus der Taunusgegend, das im  12. und 13. Jahrhundert zunächst den Namen Eschborn führte und dann den Namen der neuerbauten Burg Cronberg im Taunus annahm. Der bekannte Deutschordensritter Walter von Cronberg, gehörte zur sogenannten Flügellinie, die im 17. Jahrhundert ausstarb. Die Kronenlinie, erreichte noch die Freiherren und Grafenwürde und erlosch im 18. Jahrhundert.

Wappen: Geviert, 1 und 4 leeres rotes Feld, 2 und 3 blau-weißes (silber) Feh, meist in Form zweier Reihen von je zwei blauen Eisenhütchen. Helmzier: offener Flug, jeder Flügel wiederholt das Bild seiner Schildhälfte. Der Deutschordensritter Walter von Cronenburg führte in seinem Siegel das Hochmeisterwappen und setzte in die Winkel des Kreuzes die Felder seines Hauswappens. Die Kronenlinie nahm ins erste, zuweilen auch ins vierte Feld eine goldene Krone und führte als Helmzier einen kegelförmigen Busch schwarzer Reiherfedern. Die Ohrenlinie führte als Helmzier zwei  silberne Eselsohren. 

Quellen: Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. Otto Hupp, Münchener Kalender 1936. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

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Das ursprüngliche Zeichen des Deutschen Ordens, der um 1190 von Bremer und Lübecker Bürgern während der Kreuzzüge gegründet wurde, war ein schwarzes Kreuz auf weißem Grund. Unter Hochmeister Herrmann von Salza soll dem schwarzen Ordenskreuz durch den ersten christlichen König von Jerusalem Johann von Brienne das goldene Krückenkreuz aufgelegt worden sein. Später soll der Orden durch Kaiser Friedrich II die Erlaubnis erhalten haben, dem verbesserten Ordenskreuz auch noch den Reichsadlerschild aufzulegen. Das Wappen ist so auch in alten Siegeln der Hochmeister überliefert. Durch König Ludwig IX von Frankreich soll später das goldene Krückenkreuz durch das golden Lilienkreuz ersetzt worden sein.

Wappenbeschreibung:  In Weiß (Silber) ein schwarzes durchgehendes Kreuz, belegt mit einem goldenen (gelbem) Krückenkreuz und einem gelben (goldenem) Herzschild, darin der schwarze rotbewehrte Reichsadler. Helmdecke bei Karl von Trier: Gelb (Gold); sonst Weiß (Silber). Helmzier: ein fächerartiges gezahntes Schirmbrett mit dem Wappenbild des Schildes.

Der Hochmeister ist das höchste Amt im Deutschen Orden. Er entspricht dem eines Generalsuperiors und ist nicht nur im Deutschen Orden vorhanden. Auch der St. Georgs-Orden und in der deutschen Amtsbezeichnung die Kreuzherren mit dem Roten Stern kennen den Titel Hochmeister. Der Titel entstand im Jahre 1199, als die bisherige Hospitalbruderschaft mit einem Meister an der Spitze zu einem geistlichen Ritterorden erhoben wurde. Während das Amt in der Anfangszeit auch von Ordenspriestern wahrgenommen werden konnte, bestimmte Papst Honorius III. im Jahre 1216, dass der Hochmeister aus den Reihen der Professritter zu wählen war. Diese Regelung war bis 1923 in Kraft; erst mit dem Wandel in einen klerikal geführten Orden gelangte das Amt (wieder) an die Priesterbrüder. Nach der Säkularisation des Ordens unter dem letzten in Preußen residierenden Hochmeister Albrecht von Brandenburg im Jahre 1525 erhielt der Deutschmeister Walther von Cronberg 1527 von Kaiser Karl V. die Berechtigung, sich „Administrator des Hochmeistertums“ zu nennen. Von 1530 bis 1929 wurde das Amt daher umgangssprachlich auch „Hoch- und Deutschmeister“ genannt. Heute ist der Hochmeister zugleich Generalsuperior der Deutschordensschwestern sowie Oberer der Institute der Ehrenritter und Familiaren. Er erhält die Abtsweihe, trägt Bischofsstab und Mitra und besitzt das Recht, bischöfliche Kleidung zu tragen. Neben dem Bischofskreuz trägt er zugleich das ritterliche Hochmeisterkreuz am Koulanten und dieses auch auf dem Ordensmantel. Seit 2010 trägt der Hochmeister auch den Titel eines Generalabtes.

Quellen: Wikipedia, 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Hrsg. von Ad. M. Hildebrandt, Berlin 1901.

 

 

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Das ursprüngliche Zeichen des Deutschen Ordens, der um 1190 von Bremer und Lübecker Bürgern während der Kreuzzüge gegründet wurde, war ein schwarzes Kreuz auf weißem Grund. Unter Hochmeister Herrmann von Salza soll dem schwarzen Ordenskreuz durch den ersten christlichen König von Jerusalem Johann von Brienne das goldene Krückenkreuz aufgelegt worden sein. Später soll der Orden durch Kaiser Friedrich II die Erlaubnis erhalten haben, dem verbesserten Ordenskreuz auch noch den Reichsadlerschild aufzulegen. Das Wappen ist so auch in alten Siegeln der Hochmeister überliefert. Durch König Ludwig IX von Frankreich soll später das goldene Krückenkreuz durch das golden Lilienkreuz ersetzt worden sein.

Wappenbeschreibung:  In Weiß (Silber) ein schwarzes durchgehendes Kreuz, belegt mit einem goldenen (gelbem) Krückenkreuz und einem gelben (goldenem) Herzschild, darin der schwarze rotbewehrte Reichsadler. Helmdecke bei Karl von Trier: Gelb (Gold); sonst Weiß (Silber). Helmzier: ein fächerartiges gezahntes Schirmbrett mit dem Wappenbild des Schildes.

Der Hochmeister ist das höchste Amt im Deutschen Orden. Er entspricht dem eines Generalsuperiors und ist nicht nur im Deutschen Orden vorhanden. Auch der St. Georgs-Orden und in der deutschen Amtsbezeichnung die Kreuzherren mit dem Roten Stern kennen den Titel Hochmeister. Der Titel entstand im Jahre 1199, als die bisherige Hospitalbruderschaft mit einem Meister an der Spitze zu einem geistlichen Ritterorden erhoben wurde. Während das Amt in der Anfangszeit auch von Ordenspriestern wahrgenommen werden konnte, bestimmte Papst Honorius III. im Jahre 1216, dass der Hochmeister aus den Reihen der Professritter zu wählen war. Diese Regelung war bis 1923 in Kraft; erst mit dem Wandel in einen klerikal geführten Orden gelangte das Amt (wieder) an die Priesterbrüder. Nach der Säkularisation des Ordens unter dem letzten in Preußen residierenden Hochmeister Albrecht von Brandenburg im Jahre 1525 erhielt der Deutschmeister Walther von Cronberg 1527 von Kaiser Karl V. die Berechtigung, sich „Administrator des Hochmeistertums“ zu nennen. Von 1530 bis 1929 wurde das Amt daher umgangssprachlich auch „Hoch- und Deutschmeister“ genannt. Heute ist der Hochmeister zugleich Generalsuperior der Deutschordensschwestern sowie Oberer der Institute der Ehrenritter und Familiaren. Er erhält die Abtsweihe, trägt Bischofsstab und Mitra und besitzt das Recht, bischöfliche Kleidung zu tragen. Neben dem Bischofskreuz trägt er zugleich das ritterliche Hochmeisterkreuz am Koulanten und dieses auch auf dem Ordensmantel. Seit 2010 trägt der Hochmeister auch den Titel eines Generalabtes.

Quellen: Wikipedia, 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Hrsg. von Ad. M. Hildebrandt, Berlin 1901.

 

 

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Nachdem der Erste Kreuzzug zur Eroberung Jerusalems geführt hatte, etablierten sich in den vier Kreuzfahrerstaaten erste ritterliche Ordensgemeinschaften. Ursprünglich dienten sie der medizinischen und logistischen Unterstützung von christlichen Pilgern, welche die biblischen Stätten besuchten. Zu diesen Aufgaben kamen bald Schutz und Geleit der Gläubigen im militärisch immer wieder umkämpften Land hinzu. Während des Deutschen Kreuzzugs wurde im März 1198 die Gemeinschaft der einstigen Krankenpfleger auf Betreiben Wolfgers von Erla und Konrads von Querfurt nach dem Vorbild der Templer und Johanniter in den Stand eines Ritterordens erhoben. Erster Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim.

Die Form des Ordenszeichens wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte vom einfachen Balkenkreuz zum schwarzen Tatzenkreuz auf weißem Grund. Der Wahlspruch des Ordens lautet: „Helfen, Wehren, Heilen“. Das dargestellte Wappen zeigt in Silber (Weiß) ein schwarzes Balkenkreuz. Auf dem Helm ein silberner (weißer) Flug mit dem Wappenbild des Schildes.

Quellen: Wikipedia, 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Der Deutsche Herold, Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Hrsg. von Ad. M. Hildebrandt, Berlin 1901. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.

 

 

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Deutscher Orden

Nachdem der Erste Kreuzzug zur Eroberung Jerusalems geführt hatte, etablierten sich in den vier Kreuzfahrerstaaten erste ritterliche Ordensgemeinschaften. Ursprünglich dienten sie der medizinischen und logistischen Unterstützung von christlichen Pilgern, welche die biblischen Stätten besuchten. Zu diesen Aufgaben kamen bald Schutz und Geleit der Gläubigen im militärisch immer wieder umkämpften Land hinzu. Während des Deutschen Kreuzzugs wurde im März 1198 die Gemeinschaft der einstigen Krankenpfleger auf Betreiben Wolfgers von Erla und Konrads von Querfurt nach dem Vorbild der Templer und Johanniter in den Stand eines Ritterordens erhoben. Erster Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim.

Die Form des Ordenszeichens wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte vom einfachen Balkenkreuz zum schwarzen Tatzenkreuz auf weißem Grund. Der Wahlspruch des Ordens lautet: „Helfen, Wehren, Heilen“. Das dargestellte Wappen zeigt in Silber (Weiß) ein schwarzes Balkenkreuz. Auf dem Helm ein silberner (weißer) Flug mit dem Wappenbild des Schildes.

Quellen: Wikipedia, 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Der Deutsche Herold, Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Hrsg. von Ad. M. Hildebrandt, Berlin 1901. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.

 

 

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Der Tannhäuser, mittelhochdeutsch Tanhûser († nach 1265), war ein deutscher Minnesänger und Spruchdichter. Seine Lebensdaten sind unbekannt; historisch datierbare Hinweise in seiner Lyrik weisen auf die Jahre zwischen 1245 und 1265. Tannhäuser war ein fahrender Berufsdichter. Eine Zeit lang wirkte er am Hof Herzog Friedrichs des Streitbaren von Österreich (Leich I). Die Große Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse) bildet ihn in Deutschordenstracht ab und in der Deutschhauskirche zu Würzburg befindet sich die Grabplatte des Siboto von Tanhusen. Eine Teilnahme am Kreuzzug Friedrichs II. ist möglich. 
 
Wappenbeschreibung: Der Schild ist von Schwarz und Gold (Gelb) geteilt. Der silberne Helm trägt zwei Hörner als Zimier, die außen mit einem fächerförmigen Kamm in den Schildfarben besteckt sind. Das Wappen soll mit dem Deutschen Orden in Beziehung stehen.
 
Quellenangabe: Wikipedia: Nachschlagewerke im Internet. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. 
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Hermann von Salza (* um 1162 vermutlich in LangensalzaThüringen; † 20. März 1239 in Salerno) war von 1209 bis 1239 der 4. Hochmeister des Deutschen Ordens. Hermann von Salza spielte eine bedeutende Rolle als Vermittler zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. und dem Papsttum.

Möglicherweise um 1162 geboren, entstammte Hermann von Salza einem landgräflich-thüringischen Ministerialengeschlecht. Der Zeitpunkt seines Ordenseintritts ist unbekannt, vermutlich etwa 1204, da er erstmals als Hochmeister, also 1209 oder 1210, schriftlich erwähnt wird. Als solcher dürfte er sich während seiner ersten Regierungsjahre zumeist im Mittelmeerraum aufgehalten haben.

Hermann von Salza galt als ein besonderer Vertrauensmann Kaiser Friedrichs II., für den er ab 1222 immer wieder eine besondere Rolle als Vermittler zur päpstlichen Kurie darstellte. Doch auch die jeweiligen Päpste schätzten diesen fähigen Mann besonders, so dass er eine Gleichstellung des Deutschen Ordens mit den älteren Verbindungen der Johanniter sowie Templer erreichte. Die Diplomatie des Hochmeisters wurde im Interesse des Ordens stets honoriert. Jeder Aufenthalt Hermanns bei Papst oder Kaiser brachte der Ordensgemeinschaft neue Privilegien und Schenkungen. Erwirkte er beim Papst vor allem die Gleichstellung mit den oben genannten älteren Ritterorden und die Inkorporation im Jahre 1237 des Schwertbrüderordens, so brachte die Gunst des Kaisers ihm vor allem die Schenkung Preußens ein.

In der Grabeskirche Jerusalems hielt Hermann von Salza im Jahr 1229 die Laudatio anlässlich der Selbstkrönung des Kaisers Friedrich II. zum König von Jerusalem. Salza vermittelte später (1230) die Versöhnung zwischen Friedrich II. und dem Papsttum in der Convention von Ceprano, in welcher der Kaiser vom Kirchenbann 1230 gelöst wurde. Dieser Kompromiss war diplomatisch besonders anspruchsvoll, da zuvor Söldnertruppen des Papstes die apulischen Besitzungen des Kaisers, der sich noch auf dem Kreuzzug befand, verheerten. Somit war der Streit zwischen Kirche und Reich zu einem militärischen Konflikt eskaliert.

Innerhalb des Ordens wuchsen jedoch die Entfernungen zwischen Brüdern und Hochmeister, so dass der Orden versuchte, Hermann wieder einzufangen und aus den politischen Geschäften zurückzuziehen. Doch kam es hierbei zu einem Eklat, da die Kräfte des Hochmeisters mit den Jahren nachließen und er sich selbst im August 1238 nach Salerno zurückzog. Dort starb er am 20. März 1239. Bestattet wurde er in Barletta (Apulien).


Wappen: in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 und 4 ein durchgehendes schwarzes Kreuz belegt mit einem goldenen Krückenkreuz; in Feld 2 und drei in Rot ein goldenes gekrümmtes Widderhorn (von Salza). Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Das ursprüngliche Zeichen des Deutschen Ordens, der um 1190 von Bremer und Lübecker Bürgern während der Kreuzzüge gegründet wurde, war ein schwarzes Kreuz auf weißem Grund. Unter Hochmeister Herrmann von Salza soll dem schwarzen Ordenskreuz durch den ersten christlichen König von Jerusalem Johann von Brienne das goldene Krückenkreuz aufgelegt worden sein. Später soll der Orden durch Kaiser Friedrich II die Erlaubnis erhalten haben, dem verbesserten Ordenskreuz auch noch den Reichsadlerschild aufzulegen. Das Wappen ist so auch in alten Siegeln der Hochmeister überliefert. Durch König Ludwig IX von Frankreich soll später das goldene Krückenkreuz durch das golden Lilienkreuz ersetzt worden sein.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

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Otto von Kerpen († 1209) war der zweite Hochmeister des Deutschen Ordens. Man weiß über ihn mit Gewissheit nur, dass er im September 1208 im Amt war und im Jahr darauf verstarb.

Otto entstammte den Herren von Kerpen, einem edelfreien rheinischen Ministerialengeschlecht mit Sitz auf der Burg Kerpen in der Eifel. Er wird als einer der 40 Ritter genannt, die den Deutschen Orden begründeten. In älteren Quellen wurde daher gemutmaßt, er stamme aus Bremen. Er war spätestens 1197 mit dem Kreuzzug Heinrichs VI. nach Outremer gelangt.

Nach dem Tod des Hochmeisters Heinrich Walpot, irgendwann vor 1208, wurde Otto zum Hochmeister gewählt. Während Forscher neueren Datums davon ausgehen, dass man nichts über seine Tätigkeit weiß, glaubte man in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch zu wissen, dass er während seiner Amtszeit Anstrengungen unternahm, dem Orden mehr Unabhängigkeit und die gleichen Privilegien zu verschaffen wie die älteren militärischen Orden, nämlich die Templer und Johanniter.

Er starb 1209 und wurde in Akkon begraben.

Nach einer überholten 1853 veröffentlichten Theorie, erlosch mit seinem Tod das alte Geschlecht derer von Kerpen im Mannesstamm. Die Burg und Herrschaft Kerpen fiel an seine Schwester Hildegard und deren Ehemann Winnemar, Herr von Manderscheid. Beider Ururenkel Richard begründete später nach Erbteilung eine neue Linie derer von Kerpen

Wappen: in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 + 4 ein schwarzes Ordenskreuz, Feld 2 und 3 unter einem blauen Turnierkragen mit drei Lätzen ein roter Zickzackbalken. Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

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Heinrich Walpot 1.Hochmeister des Deutschen Ordens 1198 -1200

Der Hochmeister ist das höchste Amt im Deutschen Orden. Heinrich Walpot von Bassenheim (auch Heinrich Waldbott; † 1200) war der erste Hochmeister des Deutschen Ordens in der Zeit von 1198 bis 1200.Heinrich stammt aus der Familie der Walpot von Bassenheim, einem rheinischen Ministerialengeschlecht. Wohl schon seit 1196 Vorsteher (Praeceptor) wurde er 1198 zum ersten Hochmeister der in einen Ritterorden umgewandelten Spitalbruderschaft gewählt. Auf Vermittlung von Papst Innozenz III. erhielt er 1199 von Gilbert Hérail, Großmeister der Templer, eine Kopie der Klosterregeln des Templerorden, die Heinrich für den Deutschen Orden übernahm. Heinrich starb im Jahr 1200 im Heiligen Land und wurde in Akkon begraben. 
Die Ursprünge des Ordens gingen aus einem Feldhospital bremischer und lübischer Kaufleute während des III. Kreuzzuges um 1190 im Heiligen Land bei der Belagerung der Stadt Akkon hervor. Nach der Erhebung der Spitalgemeinschaft zum geistlichen Ritterorden um 1198 beteiligten sich die Mitglieder der ursprünglich karitativen Gemeinschaft im Verlauf des 13. Jahrhunderts an der deutschen Ostkolonisation. Im Baltikum begründete der Orden einen eigenen Staat, den Deutschordensstaat. Er umfasste am Ende des 14. Jahrhunderts ein Gebiet von rund 200.000 Quadratkilometern.


Wappen: in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 + 4 ein schwarzes Ordenskreuz, Feld 2 und 3 ist achtfach von Rot und Silber (Weiß) geständert. Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

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Gerhard von Malberg (* vor 1200; † 26. November 1246) war von 1240 bis 1244 Hochmeister des Deutschen Ordens.

Gerhard von Malberg stammte aus dem gleichnamigen Ort im heutigen Eifelkreis Bitburg-Prüm. Sein Vater soll Markgraf Theodorich von Aere gewesen sein, der Agnes von Malberg geheiratet und aus deren Recht die Burg und Herrschaft Malberg innehatte und sich nach dieser nannte. Gerhard war verheiratet und hatte zwei Söhne, Thedorich und Otto. Nach dem Tod seiner Frau reiste er nach Outremer, wo einige seiner Verwandten bereits länger ansässig waren und dort höhere Ämter im Templerorden bekleideten.

Vermutlich 1217 trat Gerhard in Akkon dem Deutschen Orden bei. Spätestens 1227 war Gerhard nomineller Komtur von Toron, einer der wichtigsten Ordensburgen im Heiligen Land.

Seine Position in Outremer und auch seine verwandtschaftlichen Beziehungen zum Templerorden brachten ihn in zunehmende Opposition zum Hochmeister Hermann von Salza, als sich dieser im Gefolge Kaiser Friedrichs II. anlässlich dessen Kreuzzugs in den Jahren 1228–1229 im Heiligen Land aufhielt. In der Folgezeit schwang sich Gerhard zum Wortführer der „Fraktion des Ordens Teutonicum im Heiligen Lande“ auf. Diese opponierte stark gegen die Politik des Hochmeisters, der den Interessen des damals gebannten Kaisers folgte und die Expansion im Pruzzenland vorantrieb, während Gerhards Fraktion dafür eintrat, sich verstärkt auf das Heilige Land zu konzentrieren. 1240 wurde Gerhard Oberster Marschall des Ordens, mit Sitz in Akkon.

Erst nach dem Tod von Hermann von Salza sowie dessen unmittelbarem Nachfolger Konrad von Thüringen gelang es Gerhard, sich auf dem Ordenskapitel durchzusetzen. 1240 oder 1241 wurde er zum Hochmeister des Ordens gewählt. Angesichts der zunehmenden Zersplitterung der Ordenskräfte, nunmehr auf den osteuropäischen Kriegsschauplätzen wie Preußen und Livland sowie der Bedrohung im Heiligen Land selbst, resignierte Gerhard und führte entgegen den Ordensstatuten das Leben eines Troubadours, was den Überlieferungen zufolge seiner Natur am ehesten entsprach – hingegen seine an den Ordensstatuten festhaltenden Ordensbrüder zunehmend erbitterte. Dazu kam seine einseitige Festlegung des Ordens im Heiligen Land. Dort pochte er zwar angesichts des Konfliktes zwischen Templern und Johannitern auf eine vermittelnde Rolle des Deutschen Ordens, seine Sympathien lagen jedoch zu eindeutig auf Seiten der Tempelritter, was maßgeblich zu seiner Isolation innerhalb des eigenen Ordens beitrug.

Auf einem Generalkapitel zu Toron wurde Gerhard von Malberg zum Amtsverzicht gedrängt, dem er in der Folge auch nachkam. Nach seinem Ausscheiden im Jahre 1244 aus Amt und Deutschem Orden ist wenig über Gerhard von Malberg überliefert. Papst Innozenz IV. gestattete ihm zum Templerorden überzutreten. Es ist aber nicht belegt, dass er diesen Ordenswechsel vollzogen hat. Er starb am 26. November 1246.

Wappen: in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 + 4 ein schwarzes Ordenskreuz belegt mit einem gelben (goldenen) Lilienkreuz darauf ein gelbes (goldenes) Herzschild, darin der schwarze Reichsadler, Feld 2 und 3 ist fünfmal von Gold (Gelb) und Rot geteilt. Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

 

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Heinrich von Hohenlohe 7. Hochmeister des Deutschen Ordens 1244 – 1249

Heinrich war Angehöriger des fränkischen Adelsgeschlechts Hohenlohe. Sein Vater war Graf Heinrich von Hohenlohe († nach 1212), seine Mutter war Adelheid von Gundelfingen († nach 1230). Nach dem Tod seines Vaters beerbte diesen Heinrichs älterer Bruder Gottfried als neuer Graf von Hohenlohe. Heinrich war 1218 Domherr in Würzburg.

Er trat um 1219, zusammen mit seinen Brüdern Andreas und Friedrich, in den Deutschen Orden ein. Gemeinsam brachten sie bei ihrem Eintritt in den Orden Mergentheim als Schenkung ein. Zu Zeiten Herrmann von Salzas  war er bereits in den Jahren 1232–1242 Deutschmeister  des Deutschen Ordens, so dass ihm alle deutschen Kommenden unterstanden.

Im Jahre 1237 wurde er zudem in den Regentschaftsrat für den unmündigen deutschen König Konrad IV. berufen. Sein Einfluss muss zu dieser Zeit sehr groß gewesen sein, da ein Zeitgenosse schrieb, dass „einige Deutschordensbrüder“ Deutschland regierten. Zu diesen Deutschordensrittern muss auch Heinrich gezählt haben. Heinrichs Bruder Andreas gründete in dieser Zeit auch das Deutsch-Ordenshaus in Mergentheim.

1244 wurde Heinrich zum siebten Hochmeister des Ordens gewählt.

Er erreichte, dass Papst Innozenz IV.  dem Deutschen Orden gestattete seine Regel zu ändern, was bis dato nicht erlaubt war. Allerdings sollte die Regeländerung nach Willen des Papstes nicht das geistige Leben des Ordens betreffen. So begann Heinrich die Regel des Ordens umzuarbeiten und zu vereinheitlichen: Er behielt weitestgehend die Templerregel  für den Kriegsdienst und die Johanniterregel  für den Dienst an den Kranken bei, fasste die Regel jedoch kürzer und präziser als zuvor. Vor allem passte er die Regel aber den neuen Verhältnissen in Preußen an.

Die älteste erhaltene Abschrift dieser Regel stammt aus dem Jahr 1264. Neben der Bibel war die Regel, das so genannte Ordensbuch, die wichtigste Schrift des Deutschen Ordens. Das Ordensbuch, welches in jeder Kommende, das heißt in jedem Haus des Ordens vorhanden sein musste, bestand aus vier Teilen. Der erste Teil, der Prolog, beschrieb die Entstehungsgeschichte des Deutschen Ordens und gab eine theologische Begründung für das Ordensleben. Der zweite Teil beinhaltete die Regel, in ihr enthalten waren die drei Mönchsgelübde,  die Observanzen für die Krankenpflege und die Regeln für das Gemeinschaftsleben der Mönche. Im dritten Teil waren die Gesetze des Ordens zusammengefasst, dabei handelte es sich um Vorschriften für das Leben in der Gemeinschaft. Der letzte Teil, die Gewohnheiten, erläutert die Verfassung und die Hierarchie des Ordens, regelte die Befugnisse der einzelnen Ämter im Allgemeinen, sowie im Fall des Krieges.

Wappen: in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 und 4 ein durchgehendes schwarzes Kreuz belegt mit einem goldenen Krückenkreuz; in Feld 2 und drei zwei schwarze Leoparden übereinander. Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

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Anno von Sangerhausen (*unbekannt; † 8. Juli 1273) war von 1256 bis 1273 der 10. Hochmeister des Deutschen Ordens.

Wie viele maßgebliche Personen aus der Anfangszeit des Deutschen Ordens in Preußen stammte auch Anno (oder Hanno) aus dem thüringischen Raum, wahrscheinlich gehörte er einer nach der Stadt Sangerhausen benannten Adelsfamilie an.

Von seinem Werdegang vor der 1254 erfolgten Berufung für den Orden zum Landmeister von Livland ist nichts bekannt. Zu seinen ersten Aktivitäten im Orden zählte die Mitwirkung beim Bau der Ordensburg von Memel. Mit der Stadt Riga schloss er 1255 ein Schutzbündnis und gewährte den Einwohnern Nutzungsrechte am nahegelegenen Kranjersee. Anschließend nahm er 1256 an der Eroberung des Samlandes teil. Im gleichen Jahr wurde Anno an Stelle des abgedankten Poppo von Osterna zum Hochmeister des Deutschen Ordens gewählt.

Während seiner Amtszeit wurde Königsberg angelegt und 1272 der Prußenaufstand niedergeschlagen. Anno richtete neue Komtureien ein und veranlasste die Besiedelung der eroberten Gebiete. Er unternahm mehrfach Reisen durch Europa und zu den Päpsten. Er suchte Klöster auf, um sie zur Unterstützung des Deutschen Ordens zu bewegen, und bei Papst Urban IV. erreichte er den Ablass für Kreuzritter auf Preußenfahrt. Auch bei Urbans Nachfolger Papst Clemens IV. wurde Anno vorstellig und warb für weitere Unterstützung der Kreuzzüge nach Preußen und Livland. Da sich zu Annos Zeiten der Ordensitz noch in Akkon befand, kümmerte sich der Hochmeister auch um die Belange im östlichen Mittelmeerraum. So schloss Anno von Sangerhausen 1271 mit Kleinarmenien einen Vertrag über Wegzölle. Er starb 1273 auf einer Reise, die ihn in den deutschen Raum führte.

Wappen: in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 + 4 ein schwarzes Ordenskreuz belegt mit einem gelben (goldenen) Lilienkreuz darauf ein gelbes (goldenes) Herzschild, darin der schwarze Reichsadler, Feld 2 und 3 in Rot drei goldene schreitende Löwen (oder Leoparden) übereinander. Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

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Burchard von Schwanden, auch Burkhard, (*um 1245 in Bern ; † 1310) war von 1283 bis 1290 der 12. Hochmeister des Deutschen Ordens.

Die Herkunft aus Bern ist wahrscheinlich. Burchard wäre demnach identisch mit einem 1268 erwähnten „Burgensis in Berno“. Er ist der erste Schweizer, der das höchste Amt des Deutschen Ordens bekleidet hat. Etwa 1268 bis 1270 dürfte er in den Deutschen Orden eingetreten sein. Im Jahre 1275 war er Komtur von Könitz bei Bern, 1277-80 Landkomtur von Thüringen und Sachsen, 1281/82 Komtur von Marburg (Hessen). Wohl 1283 wurde er in Akkon zum Hochmeister gewählt: der letzte Hochmeister des Deutschen Ordens, der in Akkon residiert hat. In Preußen ist er nur vorübergehend gewesen. In seine Amtszeit fällt der Endkampf um Akkon. Es ist nicht völlig zu klären, was ihn im Jahre 1290, nachdem er das letzte Aufgebot des Deutschen Ordens in das Heilige Land geführt hatte, dazu bewog, abzudanken. Noch weniger sicher ist sein angeblicher späterer Eintritt in den Johanniterorden und seine Tätigkeit in diesem Orden (Komtur in Buchsee, Schweiz?).

Wappen: in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 + 4 ein schwarzes Ordenskreuz belegt mit einem gelben (goldenen) Lilienkreuz darauf ein gelbes (goldenes) Herzschild, darin der schwarze Reichsadler, Feld 2 und 3 In Silber (Weiß) eine rote Leiter (auf verschiedenen Abb. auch eine gebogene Weinleiter). Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: u. a.Wikipedia.

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Karl Bessart von Trier (* um 1265 in Trier; † 11. Februar 1324 ebenda) war der 16. Hochmeister des Deutschen Ordens von 1311 bis 1324. Karl stammte aus der Trierer Patrizierfamilie von Oeren. Zwei seiner Brüder, ein Neffe und sogar, in hohem Lebensalter, sein Vater waren ebenfalls dem Deutschen Orden beigetreten. Als Ordensmitglieder stiegen sie ebenfalls zum Teil in hohe Ämter auf.

Karl galt als Mann mit hoher Bildung und glänzendem diplomatischen Geschick. Er soll so beredt gewesen sein, dass ihm angeblich auch seine Gegner gern zuhörten. In den frühen 1290er Jahren übte er das Amt des Komturs in Beauvoir in der Grafschaft Champagne aus und wurde wenig später vom Orden mit der Leitung der Balleien Lothringen und Frankreich betraut. Im Jahre 1304 hatte er kurzfristig das Amt des Großkomturs inne und war in dieser Funktion der Statthalter des Hochmeisters Siegfried von Feuchtwangen in Venedig. Als dessen Nachfolger wurde er im Sommer 1311 zum neuen Hochmeister gewählt und residierte am neuen Hauptsitz des Ordens auf der Ordensburg Marienburg bei Danzig.

Karls Amtszeit war geprägt von inneren und äußeren Konflikten. Gegen die Ordensherrschaft auf dem Baltikum agierte vor allem der am Papsthof weilende Erzbischof von Riga, der ein Inquisitionsverfahren gegen die Ordensbrüder anstrengte. Belastet war zudem das Verhältnis zum werdenden polnischen Königsstaat unter Wladyslaw I. wegen der Pommerellenfrage. 1308/09 hatten die preußischen Ordensbrüder dieses Land gewaltsam militärisch besetzt und dem Ordensstaat einverleibt. Der neue Hochmeister bemühte sich um einen Ausgleich, vor allem gegenüber der Stadt Danzig und den großen Zisterzienserklöstern Pelplin und Oliva. Das brachte ihm große Sympathien außerhalb des Ordens ein, jedoch stießen seine Bemühungen auf internen Widerstand. Militärische Kriegszüge des Ordens gegen die Litauer unter ihrem Fürsten Gedimin blieben ohne langfristige Erfolge, konnten aber die Grenze im Großraum Ragnit stabilisieren. In diesem Zusammenhang ließ Karl im Jahre 1313 das Kastell Christmemel erbauen. Auch herrschte um 1315 in weiten Teilen Europas große Hungersnöte. Im preußischen Ordensverband kam es zusehends zur Fraktionsbildung innerhalb der Ordensführung. Karls Gegner schienen am Ziel, als sie ihn 1317, vermutlich auf einem Landkapitel in Thorn, zum Rücktritt zwangen und dieser scheinbar freiwillig Preußen verließ.

Karl verbrachte, offenbar durch Krankheit geschwächt, die letzten Lebensjahre in seiner Heimatstadt Trier, wo er um den 11. Februar 1324 starb und in der dortigen Ordenskapelle beigesetzt wurde. Zwar vereinte er in jenen Jahren auch die Würde eines Deutschmeisters mit dem Hochmeisteramt, doch entglitt ihm die Entwicklung im preußischen wie livländischen Ordensgebiet zusehends. Somit steht die Amtszeit dieses bislang einzig sicher nachweisbaren Hochmeisters bürgerlicher Herkunft im Mittelalter für eine spannende Übergangsphase in der Deutschordensgeschichte, die in der Herausbildung von weitgehend autonomen Ordensländern mündete. Die Familie von Piechowski, ein dem polnischen Stamme Leliwa einverleibtes Adelsgeschlecht königlicher Herkunft, erhielt aus Dankbarkeit das Wappen Karl Bessarts von Trier: Einen goldenen Halbmond, der unter den Stern gestellt wurde.

Das Wappen in der „Chronica von dem Anfang deß Ordens der Ritter Brüder deß Hospitals S. Marien Theutschen Hauses zu Jerusalem“ zeigt in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 + 4 ein schwarzes Ordenskreuz belegt mit einem gelben (goldenen) Lilienkreuz darauf ein gelbes (goldenes) Herzschild, darin der schwarze Reichsadler,  Feld 2 und 3 zeigt in Blau einen goldenen Habmond. Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: u. a. Wikipedia.

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Werner von Orseln (* um 1280; † 18. November 1330 in Marienburg) war der 17. Hochmeister des Deutschen Ordens von 1324 bis 1330.

Werner von Orseln, auch Werner von Ursel genannt, stammte wahrscheinlich aus Frankfurt-Niederursel. Er war ein enger Vertrauter und Schützling des Hochmeisters Karl von Trier. Zunächst war er Vogt in Hessen, danach in den Jahren 1312 bis 1313 Komtur von Ragnit. Hier befand sich eine der wichtigsten Ordensburgen im Kampf gegen Litauen, von der heute nur noch die Ruine übrig geblieben ist. Von 1314 bis 1324 hatte er das Amt des Großkomturs inne. Am 6. Juli 1324 wurde er in Marienburg vom Generalkapitel zum Hochmeister gewählt. 1326 bis 1330 fanden Grenzkriege mit Polen statt, welches vergeblich versuchte, Pommern zurückzugewinnen. Im Jahre 1327 ließ Werner von Orseln in deren Folge Kujawien besetzen. Er führte die Hochmeisterkanzlei ein – die sogenannte Kleine Kanzlei. Zu seiner Zeit wurde die Marienburg wesentlich ausgebaut, insbesondere betraf dies ihre Wehranlagen. Auf Werner von Orseln gehen auch der Baubeginn des Königsberger Doms sowie der Auftrag zur Erstellung der Chronik des Peter von Dusburg zurück. Auch an der Erschließung des Landes hatte Orseln u. a. mit der Gründung von Osterode, Soldau und Rastenburg großen Anteil. Im Jahre 1329 wurden die sogenannten Orselnschen Statuten verkündet, Regeln und Anleitungen für die Ordensbrüder zur besseren Verrichtung der täglichen religiösen Übungen. Werner von Orseln war ein sehr ernster und tief frommer Ordensritter, der mit seiner Staatsklugheit den Grundstein für den späteren dauerhaften Frieden mit Polen legte. Im November 1330 wurde er von dem Ordensbruder Johann von Endorf wegen einer Zurechtweisung beim Verlassen der Konventskirche ermordet. Beigesetzt wurde er ursprünglich in der Sankt Annenkapelle der Marienburg.

Das Wappen in der „Chronica von dem Anfang deß Ordens der Ritter Brüder deß Hospitals S. Marien Theutschen Hauses zu Jerusalem“ zeigt in einem silbernen (weißen) gevierten Schild in Feld 1 + 4 ein schwarzes Ordenskreuz belegt mit einem gelben (goldenen) Lilienkreuz darauf ein gelbes (goldenes) Herzschild, darin der schwarze Reichsadler,  Feld 2 und 3 zeigt in Silber (Weiß) einen roten Zickzack Balken. Auf dem Helm mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett.

Quellen: 800 Jahre Deutscher Orden, Bertelsmann Lexikon Verlag, Germanisches National Museum Nürnberg, 1990. Hans-Georg Böhm, Hochmeisterwappen des Deutschen Ordens 1198-1618, Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags GmbH, Tauberbischofsheim 1990. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: u. a. Wikipedia.

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Winrich von Kniprode um 1310 in Knipprath, einem ehemaligen Ortsteil von Monheim am Rhein; † 1382 bei Marienburg, poln. Malbork)

Seine glanzvollste Zeit erlebte der Deutsche Orden in Preußen unter dem Hochmeister Winrich von Kniprode, der von 1351 bis 1382 regierte. Der Hochmeister stammte vom Niederrhein; sein Heimatort, heute Knipprath geschrieben, liegt halbwegs zwischen Köln und Düsseldorf. Die Kniprode waren ein angesehenes niederbergisches Rittergeschlecht, das im 15. Jahrhundert ausstarb. Winrich von Kniprode brachte für den Hochmeisterposten typisch rheinische Talente mit, heitere Beweglichkeit und gewandte Lebensklugheit, die er auch ins staatsmännische übersetzte. Siegreich war er auch auf der Walstatt; er besiegte die Litauer 1370 in der gewaltigen Schlacht bei Rudau; seine Ordensgeschwader drangen bis Kowno und Wilna vor. Er entwickelte die politische und zugleich die wirtschaftliche Macht des Ordens zu ungeahnter Höhe, so dass Preußen unter ihm einer der führenden Ostseestaaten wurde. Ein heller Glanz ruht auf der würdigen Gestalt Meister Winrichs und seiner Zeit. Aber es ist die Pracht des Spätsommers, in die sich schon die Ahnung künftiger Fröste birgt. (Verkürzter Text von O. Hupp aus dem Münchener Kalender von 1936.)

Wappen: In Rot ein silberner (weißer) Balken, begleitet von 3 (2:1) gestellten silbernen (weißen) Vögeln; Helm: ein rot gekleideter bärtiger Mannesrumpf, belegt mit silbernem (weißen) Balken und bedeckt von roter Zipfelkappe mit silbernem (weißem) Stulp; Decken: rot-weiß.

Quellen: Otto Hupp, Münchener Kalender 1936. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: u. a. Wikipedia.

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