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Herren von Sickingen 

Sickingen ist der Name eines alten südwestdeutschen Adelsgeschlechts. Die Herren von Sickingen gehörten zum Kraichgauer Uradel sowie ab 1797 zum reichsunmittelbaren Hochadel (Reichsgrafen). Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht im Jahr 1289 mit Ludewicus de Sickingen. Das Genealogische Handbuch des Adels beginnt die Stammreihe der Familie mit dem Ritter Reinhard von Sickingen, der von 1295 bis 1309 in Urkunden genannt wird.

Sickingen, das gleichnamige Stammhaus, ist heute ein Teil des Ortsteils Flehingen der Gemeinde Oberderdingen im Landkreis Karlsruhe. Es gab dort zwei Burgen, die Obere und Untere Burg. Während die Obere Burg schon früh abgegangen ist, wurde die Untere Burg 1525 im Bauernkrieg zerstört. 1448 gelangte die pfälzische Herrschaft Ebernburg in den Pfand- und später in den Lehnsbesitz der Sickinger, die sie erst 1750 und 1771 wieder an die Kurpfalz abtraten. Auch Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern mit Burg Landstuhl und Burg Nanstein gelangte Ende des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Familie, woraufhin der umgebende Grundbesitz Sickinger Höhe genannt wurde. Aus dem Geschlecht sind bedeutende Angehörige hervorgegangen, die sowohl in geistlichen als auch in weltlichen Ämtern zu großen Einfluss gelangten. Reinhard von Sickingen war von 1445 bis 1482 Fürstbischof von Worms und Kasimir Anton von Sickingen war von 1743 bis 1750 Fürstbischof von Konstanz. Reichsritter Franz von Sickingen (1481–1523) war Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft.

Das Stammwappen zeigt in Schwarz fünf (2,1,2) silberne (weiße) Kugeln. Auf dem Helm ein goldener (gelber) Schwanenrumpf mit schwarzem Schnabel; die hintere Seite des Halses ist besetzt mit drei roten Kugeln, die mit schwarzen Hahnenbüschen besteckt sind. Decken: gold-schwarz oder schwarz-gold.

Quellen: Otto Hupp, Münchener Kalender 1903. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Scheiblersches Wappenbuch ca. 1495. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

19,40 *

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Sickingen ist der Name eines alten südwestdeutschen Adelsgeschlechts. Die Herren von Sickingen gehörten zum Kraichgauer Uradel sowie ab 1797 zum reichsunmittelbaren Hochadel (Reichsgrafen). Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht im Jahr 1289 mit Ludewicus de Sickingen. Das Genealogische Handbuch des Adels beginnt die Stammreihe der Familie mit dem Ritter Reinhard von Sickingen, der von 1295 bis 1309 in Urkunden genannt wird.

Sickingen, das gleichnamige Stammhaus, ist heute ein Teil des Ortsteils Flehingen der Gemeinde Oberderdingen im Landkreis Karlsruhe. Es gab dort zwei Burgen, die Obere und Untere Burg. Während die Obere Burg schon früh abgegangen ist, wurde die Untere Burg 1525 im Bauernkrieg zerstört. 1448 gelangte die pfälzische Herrschaft Ebernburg in den Pfand- und später in den Lehnsbesitz der Sickinger, die sie erst 1750 und 1771 wieder an die Kurpfalz abtraten. Auch Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern mit Burg Landstuhl und Burg Nanstein gelangte Ende des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Familie, woraufhin der umgebende Grundbesitz Sickinger Höhe genannt wurde. Aus dem Geschlecht sind bedeutende Angehörige hervorgegangen, die sowohl in geistlichen als auch in weltlichen Ämtern zu großen Einfluss gelangten. Reinhard von Sickingen war von 1445 bis 1482 Fürstbischof von Worms und Kasimir Anton von Sickingen war von 1743 bis 1750 Fürstbischof von Konstanz. Reichsritter Franz von Sickingen (1481–1523) war Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft.

Das Stammwappen zeigt in Schwarz fünf (2,1,2) silberne (weiße) Kugeln. Auf dem Helm ein goldener (gelber) Schwanenrumpf mit schwarzem Schnabel; die hintere Seite des Halses ist besetzt mit drei roten Kugeln, die mit schwarzen Hahnenbüschen besteckt sind. Decken: gold-schwarz oder schwarz-gold.

Quellen: Otto Hupp, Münchener Kalender 1903. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Scheiblersches Wappenbuch ca. 1495. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

 

8,90 *

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Herren von Sickingen 

Sickingen ist der Name eines alten südwestdeutschen Adelsgeschlechts. Die Herren von Sickingen gehörten zum Kraichgauer Uradel sowie ab 1797 zum reichsunmittelbaren Hochadel (Reichsgrafen). Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht im Jahr 1289 mit Ludewicus de Sickingen. Das Genealogische Handbuch des Adels beginnt die Stammreihe der Familie mit dem Ritter Reinhard von Sickingen, der von 1295 bis 1309 in Urkunden genannt wird.

Sickingen, das gleichnamige Stammhaus, ist heute ein Teil des Ortsteils Flehingen der Gemeinde Oberderdingen im Landkreis Karlsruhe. Es gab dort zwei Burgen, die Obere und Untere Burg. Während die Obere Burg schon früh abgegangen ist, wurde die Untere Burg 1525 im Bauernkrieg zerstört. 1448 gelangte die pfälzische Herrschaft Ebernburg in den Pfand- und später in den Lehnsbesitz der Sickinger, die sie erst 1750 und 1771 wieder an die Kurpfalz abtraten. Auch Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern mit Burg Landstuhl und Burg Nanstein gelangte Ende des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Familie, woraufhin der umgebende Grundbesitz Sickinger Höhe genannt wurde. Aus dem Geschlecht sind bedeutende Angehörige hervorgegangen, die sowohl in geistlichen als auch in weltlichen Ämtern zu großen Einfluss gelangten. Reinhard von Sickingen war von 1445 bis 1482 Fürstbischof von Worms und Kasimir Anton von Sickingen war von 1743 bis 1750 Fürstbischof von Konstanz. Reichsritter Franz von Sickingen (1481–1523) war Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft.

Das Stammwappen zeigt in Schwarz fünf (2,1,2) silberne (weiße) Kugeln. Auf dem Helm ein goldener (gelber) Schwanenrumpf mit schwarzem Schnabel; die hintere Seite des Halses ist besetzt mit drei roten Kugeln, die mit schwarzen Hahnenbüschen besteckt sind. Decken: gold-schwarz oder schwarz-gold.

Quellen: Otto Hupp, Münchener Kalender 1903. Ingo F. Walther, Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988. Scheiblersches Wappenbuch ca. 1495. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

19,40 *

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