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Salm Wappengrafik Obersalm
8,90
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Die Grafen von Salm (Obersalm)

Die alten Grafen von Salm sind ein Zweig des Luxemburger Grafengeschlechtes. Hermann Graf von Luxemburg und Salm wurde 1081 zum Gegenkönig Heinrich IV. gewählt und zu Goslar gekrönt. Sein älterer gleichnamiger Sohn ist der letzte gemeinschaftliche Stammvater der Linien Nieder-Salm (Ardennen) und Ober-Salm (Vogesen). Der letzte Graf von Nieder-Salm, Heinrich, +1416, setzte Johann Herrn zu Reifferscheid und Dyk zu seinem Erben ein. In der Linie Ober-Salm hatte 1449 eine Teilung zwischen den Brüdern Simon und Johann stattgefunden. Der erstere hatte einen Sohn Jacob. Als sich 1459 dessen Schwester Johannetta mit dem Wild- und Rheingrafen Johann verlobte, sicherte Graf Jacob von Salm für den Fall seines kinderlosen Ablebens seinem Schwager die Nachfolge in seinen Gütern zu. Dieser Fall trat 1474 ein. Sein Bruder Johann vererbte seinen Teil der der Grafschaft an seinen gleichnamigen Sohn, welcher Stammvater zweier Linien wurde. Die ältere Linie davon erlosch bereits in der zweiten Generation und brachte die Stammgüter durch Heirat an das Haus Vaudemont. Die jünger Linie, durch den Graf Nicolaus begründet erwarb die Grafschaft Neuburg am Inn (Österreich). Mit ihr starb das alte Grafenhaus Salm aus dem Stamme der Luxemburger 1784 aus.

Weitere Unterlinien, die später in den Fürstenstand erhoben wurden, bestehen zum Teil bis heute und zählen zum Hohen Adel.

Das Stammwappen (Ober-Salm) zeigt in Rot  zwei nach außen gebogene weiße (silberne) Fische. Auf dem Helm mit rot-silberner Decke zwei gestürzte weiße (silberne) Fische. – Im Wappen Alt-Salm bzw. Nieder-Salm sind die Farben des Wappenbildes umgekehrt. Später wird das Wappen der Grafen von Salm durch einen pelzgestülpten Hut (Helmzier) und goldene bzw. silberne Kreuze (Schildbild) erweitert.

Quellen: Conrad Grünenbergs Wappenbuch von 1483. Wernigerode Wappenbuch - Ende 15. Jahrhundert. O. Hupp, Münchener Kalender 1898. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. Nachrichtenportale im Internet: Wikipedia.

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