UA-51375736-1

Grafen von Kleve

Die in der Mitte des 12. Jahrhunderts geschriebenen Klosterrather Annalen berichten: „ zwei edle Brüder aus Flandern, Gerhard und Rutger, hätten vom Kaiser Besitzungen erhalten, jener um Wassenberg, dieser um Kleve“. Gerhard ist der Stammvater der Grafen von Geldern. Die älteren Generationen der von Rutger abstammenden von Kleve lassen sich nicht urkundlich bestimmen. Sie sind 1347 im Mannesstamme mit dem Grafen Dietrich erloschen, der als der achte dieses Namens gezählt wird. Dieser hinterließ eine Tochter Margarethe, die mit dem Grafen Adolf von der Mark vermählt gewesen war, die Stammmutter des zweiten Grafenhauses von Kleve. Ihr Enkel Adolf erwarb 1417 die herzogliche Würde. Durch Vererbung in weiblicher Linie gelangte dann Kleve an den Kurfürsten Johann Sigmund von Brandenburg.

Wappen: In Rot ein silbernes Schildchen, überlegt von einer goldenen Lilienhaspel. Helm: ein larvenartig über den Helm gezogener roter Stierkopf mit weißen Hörnern, dessen offenes Maul das Visier des Helmes frei lässt; den Kopf deckt eine goldenen Krone. Decken rot-gold oder rot-silbern.

Quellen: Otto Hupp, Münchener Kalender 1911. Armorial Bellenville, 14. Jahrh. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.  Nachrichtenportale im Internet: Heraldik-Wiki.

 

8,90 *

Auf Lager

Zubehör

Graf von der Mark

Das Haus Mark (auch Marck, vollständiger Name von der Mark) ist ein deutsches Adelsgeschlecht und stellt Herren der Grafschaft Mark. Sie sind eine Seitenlinie der Grafen von Berg bzw. von deren Ableger, den Grafen von Altena-Berg. Die andere Seitenlinie der Grafen von Altena-Berg herrscht bis 1225/6 als Grafen von Hövel über die Grafschaft Hövel-Isenberg und ab 1242 als Grafen von Limburg über die Grafschaft Limburg. Das Geschlecht der Grafen von der Mark hat sich später selbst in verschiedene Zweige aufgespalten. Neben der Stammlinie den Grafen von der Mark und später den Herzogen von Jülich, Kleve und Berg stellt das Geschlecht auch Linien des Hauses Arenberg, der Herzöge von Bouillon, Fürsten von Sedan und Herren von Lummen und der Grafen von Schleiden. 

Das Stammwappen zeigt in Gold (Gelb) einen dreireihigen rot-silbernen (weißen) Schachbalken. Auf dem gekrönten Helm mit rot-goldener (gelber) Decke ein offener goldener (gelber) Flug.
 
Quellen: Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. Codex Bellenville (spätes 14. Jahrhundert). Nachrichtenportal im Internet: Wikipedia.

8,90 *

Auf Lager

Graf von der Mark

Das Haus Mark (auch Marck, vollständiger Name von der Mark) ist ein deutsches Adelsgeschlecht und stellt Herren der Grafschaft Mark. Sie sind eine Seitenlinie der Grafen von Berg bzw. von deren Ableger, den Grafen von Altena-Berg. Die andere Seitenlinie der Grafen von Altena-Berg herrscht bis 1225/6 als Grafen von Hövel über die Grafschaft Hövel-Isenberg und ab 1242 als Grafen von Limburg über die Grafschaft Limburg. Das Geschlecht der Grafen von der Mark hat sich später selbst in verschiedene Zweige aufgespalten. Neben der Stammlinie den Grafen von der Mark und später den Herzogen von Jülich, Kleve und Berg stellt das Geschlecht auch Linien des Hauses Arenberg, der Herzöge von Bouillon, Fürsten von Sedan und Herren von Lummen und der Grafen von Schleiden. 

Das Stammwappen zeigt in Gold (Gelb) einen dreireihigen rot-silbernen (weißen) Schachbalken. Auf dem gekrönten Helm mit rot-goldener (gelber) Decke ein offener Flug.
 
Quellen: Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. Codex Bellenville (spätes 14. Jahrhundert). Nachrichtenportal im Internet: Wikipedia.

8,90 *

Auf Lager

Die Grafen von Kalvelage, erstmals 1082 erwähnt, nennen sich ab 1140 auch Ravensberg. Sie erwerben Güter im Emsland, Güter um Bielefeld, Herford und Halle. In der Bruderteilung 1226 erhält Otto II. Vlotho und das Nordland, während Ludwig das Gebiet um den Ravensberg mit der um 1214 von seinem Vater gegründeten Stadt Bielefeld einnimmt. Otto stirbt 1244 söhnelos. 1252 verkauft seine Tochter Jutta von Ravensberg Güter im Emsland und um Vechta an Münster, wodurch das Niederstift Münster begründet wird. Otto III. (1249-1306) erbaut die Sparrenburg über Bielefeld. 
Nach dem Aussterben des Mannesstamms 1346 kommt die Grafschaft an Jülich. 1409 wird Ravensberg um das Amt Enger vergrößert. 1666 fällt Ravensberg zusammen mit Kleve und Mark an Brandenburg. Bis 1719 ist Bielefeld die Hauptstadt, dann wird es mit dem 1648 von Brandenburg erlangten ehemaligen Fürstbistum Minden verwaltungsmäßig verbunden. 1807 wird das Gebiet dem Königreich Westphalen einverleibt und 1811 teilweise direkt Frankreich unterstellt. 1813 kommt die Grafschaft an Preußen und wird Teil der Provinz Westfalen und kommt damit 1946 zu Nordrhein-Westfalen.
 
Wappen: Fünfmal sparrenförmig von Silber (Weiß) und Rot geteilt, die oberste Spitze in den Rand verlaufend. Die Helmzier des Grafen Otto III. zeigt einen stilisierten Lindenbaum, oben besetzt mit einer Kugel, seitlich mit je drei oder vier Zweigen, die mit abhängenden Lindenblättern besetzt sind.

Quellen:  Wikipedia, Die Wappen der deutschen Landesfürsten, J. Siebmachers Großes Wappenbuch, Band 2, Reprintausgabe 1981, Bauer und Raspe, Neustadt an der Aisch 
 
8,90 *

Auf Lager

Die Grafen von Kalvelage, erstmals 1082 erwähnt, nennen sich ab 1140 auch Ravensberg. Sie erwerben Güter im Emsland, Güter um Bielefeld, Herford und Halle. In der Bruderteilung 1226 erhält Otto II. Vlotho und das Nordland, während Ludwig das Gebiet um den Ravensberg mit der um 1214 von seinem Vater gegründeten Stadt Bielefeld einnimmt. Otto stirbt 1244 söhnelos. 1252 verkauft seine Tochter Jutta von Ravensberg Güter im Emsland und um Vechta an Münster, wodurch das Niederstift Münster begründet wird. Otto III. (1249-1306) erbaut die Sparrenburg über Bielefeld. 
Nach dem Aussterben des Mannesstamms 1346 kommt die Grafschaft an Jülich. 1409 wird Ravensberg um das Amt Enger vergrößert. 1666 fällt Ravensberg zusammen mit Kleve und Mark an Brandenburg. Bis 1719 ist Bielefeld die Hauptstadt, dann wird es mit dem 1648 von Brandenburg erlangten ehemaligen Fürstbistum Minden verwaltungsmäßig verbunden. 1807 wird das Gebiet dem Königreich Westphalen einverleibt und 1811 teilweise direkt Frankreich unterstellt. 1813 kommt die Grafschaft an Preußen und wird Teil der Provinz Westfalen und kommt damit 1946 zu Nordrhein-Westfalen.
 
Wappen: Fünfmal sparrenförmig von Silber (Weiß) und Rot geteilt, die oberste Spitze in den Rand verlaufend. Die Helmzier des Grafen Otto III. zeigt einen stilisierten Lindenbaum, oben besetzt mit einer Kugel, seitlich mit je drei oder vier Zweigen, die mit abhängenden Lindenblättern besetzt sind.

Quellen:  Wikipedia, Die Wappen der deutschen Landesfürsten, J. Siebmachers Großes Wappenbuch, Band 2, Reprintausgabe 1981, Bauer und Raspe, Neustadt an der Aisch. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. 

 
 
19,40 *

Auf Lager

Grafen von Kleve

Die in der Mitte des 12. Jahrhunderts geschriebenen Klosterrather Annalen berichten: „ zwei edle Brüder aus Flandern, Gerhard und Rutger, hätten vom Kaiser Besitzungen erhalten, jener um Wassenberg, dieser um Kleve“. Gerhard ist der Stammvater der Grafen von Geldern. Die älteren Generationen der von Rutger abstammenden von Kleve lassen sich nicht urkundlich bestimmen. Sie sind 1347 im Mannesstamme mit dem Grafen Dietrich erloschen, der als der achte dieses Namens gezählt wird. Dieser hinterließ eine Tochter Margarethe, die mit dem Grafen Adolf von der Mark vermählt gewesen war, die Stammmutter des zweiten Grafenhauses von Kleve. Ihr Enkel Adolf erwarb 1417 die herzogliche Würde. Durch Vererbung in weiblicher Linie gelangte dann Kleve an den Kurfürsten Johann Sigmund von Brandenburg.

Wappen: In Rot ein silbernes Schildchen, überlegt von einer goldenen Lilienhaspel. Helm: ein larvenartig über den Helm gezogener roter Stierkopf mit weißen Hörnern, dessen offenes Maul das Visier des Helmes frei lässt; den Kopf deckt eine goldenen Krone. Decken rot-gold oder rot-silbern.

Quellen: Otto Hupp, Münchener Kalender 1911. Armorial Bellenville, 14. Jahrh. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.  Nachrichtenportale im Internet: Heraldik-Wiki.

 

19,40 *

Auf Lager