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Das Haus Hohenzollern ist eine der bedeutendsten deutschen Dynastien. Das Adelsgeschlecht hatte sich seit dem Mittelalter in mehrere Haupt- und Nebenlinien untergliedert. Die schwäbischen Stammlande im heutigen Baden-Württemberg wurden von den Hohenzollern nachweisbar ab dem 11. Jahrhundert regiert. Ein Zweig dieser Familie beherrschte ab Anfang des 13. Jahrhunderts die Burggrafschaft Nürnberg. Er stellte ab Anfang des 15. Jahrhunderts die Regenten von Brandenburg und ab Anfang des 16. Jahrhunderts die Herrscher von Preußen. Die brandenburgisch-preußische Linie des Geschlechts brachte von 1701 bis 1918 die preußischen Könige hervor, die ab 1871 zugleich die Deutschen Kaiser waren. 
 
Das Stammwappen der Hohenzollern zeigt einen von Silber und Schwarz gevierteilten Schild (Zollernvierung). Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ist ein wie der Schild bezeichneter Brackenkopf zu sehen.
 
Wikipedia: Nachschlagewerk im Internet. Ingo F. Walther Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988.  Die Wappenrolle von Zürich, Ein heraldisches Denkmal des 14. Jahrhunderts in getreuer farbiger Nachbildung des Originals mit den Wappen aus dem Hause zum Loch, Zürich 1930, Orell Füssli Verlag. 

 

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Otto IV., „mit dem Pfeil“, (* um 1238; † 27. November 1308 oder auch 1309) aus dem Haus der Askanier war Markgraf von Brandenburg von 1266 bis 1308/09.
 
Der Beiname mit dem Pfeile bezieht sich auf eine Verwundung am Kopf durch einen Pfeil, dessen Spitz er erst nach einem Jahr aus Mißttrauen der Ärzte gegenüber entfernen ließ. Es wird berichtet, dass Otto IV. nach ritterlichen Idealen gelebt haben soll. Er wird unter anderem als "einer der glänzendsten und ritterlichsten Fürsten seiner Zeit" geschildert. Seine Biographie legt zudem einen streitlustigen Charakter nahe. Er wurde auch als Minnesänger bekannt, sieben Lieder in oberdeutscher Mundart sind von ihm überliefert. Kritische Meinungen betrachten seine Kompositionen als wenig herausragend im Vergleich zu anderen zeitgenössischen Stücken.
Die Mark Brandenburg war eine Markgrafschaft des Heiligen Römischen Reiches, die etwa von 1157 an bis zur Umwandlung in die Provinz Brandenburg im Jahre 1815 bestand und deren Kernbereich Kurmark 1356 mit der Goldenen Bulle als eines von sieben Kurfürstentümern förmlich bestätigt wurde.
 
Das Wappen zeigt in Silber einen schwarz (später gold) bewehrten roten brandenburgischen Adler, während der goldene Helm über der roten Helmdecke einen mit goldenen Lindenblätter bestreuten schwarzen Flug als Kleinod trägt. Die in Anlehnung an den Codex Manesse entstandene Grafik nimmt die erste farbige Abbildung des brandenburgischen Adlers auf. 
 
Quelle: Wikipedia. - Ingo F. Walther Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt am Main 1988
 
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Herren von Tierberg

Das schwäbisches Adelsgeschlecht der  Herren von Tierberg (Thierberg) steht anfangs in Diensten der Grafen von Zollern und Hohenberg und wird mit Hugo von Tierberg 1216 erstmals genannt. Ein Ulrich von Tierberg fällt 1386 bei Sempach. Das Geschlecht stirbt Anfang des 17. Jahrhunderts aus. Die Tierberger besitzen mit den Ortschaften Lautlingen, Margrethausen und Hossingen, zeitweise auch Meßstetten, Tieringen und Winzeln (Oberhausen) eine kleine Herrschaft auf der Schwäbischen Alb. Nicht verwandt und auch nicht wappengleich sind die Tierberg auf der Burg Tierberg, die in der hohenlohischen Gemeinde Braunsbach sesshaft waren.

Wappen: In Blau auf ledigem silbernen (weißen) Vierberg eine goldene (gelbe) Hirschkuh (o. Hinde = mhd.Tier);  Helmzier: Rumpf der goldenen (gelben) Hirschkuh (o. Hinde = mhd.Tier).

Quellen: Wikipedia; Walther Merz: Die Wappenrolle von Zürich, Zürich: Füssli 1930; Die Wappen des Adels von Württemberg, Neustadt an der Aich, Bauer und Raspe, Inhaber Gerhard Gessner 1982, reprografischer Nachdruck.

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 Markgraf von Brandenburg 

Otto IV., „mit dem Pfeil“, (* um 1238; † 27. November 1308 oder auch 1309) aus dem Haus der Askanier war Markgraf von Brandenburg von 1266 bis 1308/09. Der Beiname mit dem Pfeile bezieht sich auf eine Verwundung am Kopf durch einen Pfeil, dessen Spitz er erst nach einem Jahr aus Misstrauen der Ärzte gegenüber entfernen ließ. Es wird berichtet, dass Otto IV. nach ritterlichen Idealen gelebt haben soll. Er wurde auch als Minnesänger bekannt, sieben Lieder in oberdeutscher Mundart sind von ihm überliefert. Die Mark Brandenburg war eine Markgrafschaft des Heiligen Römischen Reiches, die etwa von 1157 an bis zur Umwandlung in die Provinz Brandenburg im Jahre 1815 bestand und deren Kernbereich Kurmark 1356 mit der Goldenen Bulle als eines von sieben Kurfürstentümern förmlich bestätigt wurde.

Das Markgräfliche Wappen in der Wappenrolle von Zürich zeigt in Silber einen roten Adler mit blauen Krallen (später gelb): Kleinod: auf rotem Helm ein schwarzer Flug, unten mit zwei Reihen gelber Lindenblätter belegt.  

Quellen: Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. 
Hugo Gerard Ströhl, Deutsche Wappenrolle enthaltend alle Wappen, Standarten usw. des Deutschen Reiches, seiner Bundesstaaten u. reg. Dynastien, Stuttgart 1897,Verlag von Julius Hoffmann. Die Wappenrolle von Zürich, Ein heraldisches Denkmal des 14. Jahrhunderts in getreuer farbiger Nachbildung des Originals mit den Wappen aus dem Hause zum Loch, Zürich 1930, Orell Füssli Verlag. Nachschlagewerke im Internet: Wikipedia.

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Burggraf von Nürnberg
 
Die Burggrafschaft Nürnberg ist ein mittelalterliches Territorium im Heiligen Römischen Reich das im 12. Jahrhundert von den Grafen von Raabs regiert wird. 1190 kommt die Grafschaft durch Heirat an die Hohenzollern. Nach der Belehnung mit der Burggrafschaft Nürnberg entsteht eine fränkisch-zollerische Linie, aus der die Markgrafen von Brandenburg, die preußischen Könige und 1871 das Deutsche Kaiserhaus hervorgeht. 1427 erwirbt die Reichsstadt Nürnberg die Burggrafenburg. Das dargestellte Hauswappen (Grafen von Raabs) der Burggrafen zeigt in Gold (Gelb), mit von Silber (Weiß) und Rot gestücktem Rand, einen rot gekrönten und bewehrten schwarzen Löwen. Helmzier: Ein goldener (gelber) Brackenrumpf mit roten Ohren. Auf der Kuvertüre des Pferdes ist das schwarz-weiß gevierte Stammwappen der Hohenzollern abgebildet. In der Wappenrolle von Zürich ist das Stammwappen der Burggrafen geviert von weiß (silber) und schwarz in rotem Bord.
 
Quellen: Die Wappenrolle von Zürich, Ein heraldisches Denkmal des 14. Jahrhunderts in getreuer farbiger Nachbildung des Originals mit den Wappen aus dem Hause zum Loch, Zürich 1930Orell Füssli Verlag. Ingo F. Walther, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Frankfurt am Main 1988. Nachschlagewerk im Internet: Wikipedia.
 
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